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Wellington

Wellington in Neuseeland

Zwar ist Auckland mit 1,2 Millionen Einwohnern Neuseelands größte Stadt, doch die eigentliche Hauptstadt des Landes ist Wellington.

Der Stadtkern hat zwar nur 190 000 Einwohner, aber besitzt doch richtigen Grossstadtflair.

Nach archäologischen Funden aus dem Jahre1350  gehört die Region um Wellington zu den ersten Siedlungsgebieten des Landes.

Die früheste Bezeichnung für die Gegend ist  „Te Upoko o Te Ika a Maui“,  was übersetzt so viel heißt wie: „Der Kopf von Mauis Fisch“.

Die ersten europäischen Siedler kamen im Jahre 1840 und zu Ehren dem britischen Miltärführer Arthur Wellesley erhielt die Stadt auch ihren heutigen Namen. Schon 25 Jahre später wurde Wellington offiziell zur Hauptstadt des Landes erklärt.

Viele sehen Wellington nur als kurzen Zwischenstopp, doch die Stadt hat mehr zu bieten als bloß die Fährüberfahrt zur Südinsel.

So hat man an einem klaren Tag mit einer Fahrt in der historischen „Cable Car“ Bahn einen tollen Blick über die Stadt.

Anschließend kann man durch die „Botanic Gardens“ spazieren, wo sich jede Menge schöne Picknickplätze finden
lasen.

Das „Te Papa“ Nationalmuseum lockt nicht nur an Regentagen in seine großartigen Ausstellungen, die außerdem auch noch umsonst sind. Hier gibt es überall etwas Neues zu entdecken, zu bestaunen und auch vieles zum mitmachen. So mancher hat in diesem Museum schon den ganzen Tag verbracht.

Das Museum liegt nah am Wasser und so sollte man sich den Hafen und das Meer bei dieser Gelegenheit auch gleich anschauen.

Die kleinen, trendigen Läden entlang der „Cuba Street“ laden zum schlendern und die vielen Cafés, Kneipen und Strassenmusiker  zum Verweilen ein. Etwas geschäftiger geht es da schon in der „Lambton Quay“, der Shoppingmeile Wellingtons zu.

Wer genug von den vielen Menschen hat, sollte einen Besuch im „Karori Wildlife Sanctuary“ machen. Dort kann man jede Menge einheimische Vögel und andere Tiere Neuseelands, sowie Pflanzen sehen. Dabei gibt es so gut wie keine störenden Gitterstäbe.

Auch einen Besuch wert ist die „ Old St. Pauls Cathedral“ aus dem 19. Jahrhundert mit ihrer schönen Holzgotik.

Auf dem Weg dorthin kommt man auch an dem „Beehive“, dem Regierungsgebäude vorbei. Über die Architektur dieses Gebäudes streiten sich die Geschmäcker- einfach im Vorbeigehen eine eigene Meinung bilden.